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NS-Dokumentation

Die auf wissenschaftlicher Basis konzipierte NS-Dokumentation legt in ihrer Zentralausstellung den inhaltlichen Schwerpunkt auf das Erziehungssystem und die Indoktrination im NS-Staat. Bisher fehlt ein Ort, der sich ausführlich mit diesen Themen auseinandersetzt. Vogelsang schließt daher eine inhaltliche Lücke, sodass von großem Interesse ausgegangen wird. Wichtige Exponate des dezentralen Konzepts sind zudem die ehemalige "Burgschänke", der „Kultraum“ und ein „Kameradschaftshaus“.

Die NS-Dokumentation erklärt, wie die „Ordensburgen“ in den Versuch der Nationalsozialisten einzuordnen sind, einen „neuen deutschen Menschen“ zu generieren und wie Erziehungssystem und Indoktrination mit den NS-Verbrechen zusammenhängen. Sie zeigt die Entstehung der so genannten „Ordensburg“, erklärt die dahinter stehende Weltanschauung und die zugrunde liegenden politischen Interessen sowie das Scheitern der NS-Erziehungsanstalt.

Der Ort eignet sich in besonderem Maße dafür, das Wissen um die Ideologie und die Verbrechen der Nationalsozialisten zu erhalten und aus der Geschichte zu lernen. Dies ist umso wichtiger, als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen selten werden.